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Sozialministerium unterstützt erneut Social-Media-Kampagne für Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger

LIGA will Fachkräftenachwuchs gewinnen / Ministerium fördert Projekt mit 24.000 Euro

- Erschienen am 28.11.2025 - Presemitteilung 167/2025

Mit fast einer Million Klicks allein auf TikTok war die Erstauflage ein enormer Erfolg – nun startet die „LIGA der freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg“ mit Unterstützung des Sozialministeriums am heutigen Freitag (28. November) die zweite Social-Media-Kampagne für das Berufsbild der Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger. Ziel ist es, über möglichst einfache, schnelle und moderne Kommunikationswege Interesse für die Ausbildung zu wecken. In verschiedenen Videoformaten wird der Blick auf die Ausbildung und den Beruf gelenkt; Informationen und Schulkontakte gibt es auf der Kampagnen-Webseite www.hep-brandenburg.de. Die Kampagne wird vom Sozialministerium mit 24.000 Euro gefördert.

Sozialministerin Britta Müller: „Im Bereich der Heilerziehungspflege braucht unser Land dringend engagierten und gut ausgebildeten Nachwuchs. Denn Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger begleiten und unterstützen Menschen mit geistigen, körperlichen oder seelischen Behinderungen aller Altersstufen, stärken so ihre Eigenständigkeit und helfen ihnen dabei, ihren Alltag möglichst selbstständig zu bestreiten. Der Beruf ist vielfältig, dankbar und zukunftssicher. Die Social-Media-Kampagne zeigt auf anschauliche und sympathische Weise, wie abwechslungsreich der Beruf sein kann und welche Ausbildungsmöglichkeiten es im Land gibt. Und über die sozialen Medien erreichen wir viel mehr junge Menschen und Quereinsteiger als über herkömmliche Wege – das zeigt der enorme Erfolg der ersten Kampagne.“

In den kommenden acht Wochen – die Kampagne läuft bis zum 6. Februar – werden in den sozialen Medien (Facebook, Instagram und TikTok) mehrere kleine Filme gezeigt, die die Ausbildungsmöglichkeiten, Voraussetzungen und Berufschancen veranschaulichen und auf das Berufsbild insgesamt aufmerksam machen.

Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger arbeiten in sehr vielfältigen und unterschiedlichen Bereichen: in Wohn-, Tages- und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, in Wohngemeinschaften, in Förderschulen für Kinder und Jugendliche mit Lern- oder geistigen Behinderungen, in Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken, in Frühförderstellen, in Einrichtungen der Psychiatrie und Rehabilitationskliniken, in ambulanten sozialen Diensten (z. B. Betreutes Einzelwohnen) oder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

In Brandenburg befinden sich im aktuellen Schuljahr 2025/2026 rund 570 Schülerinnen und Schüler in der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin bzw. zum Heilerziehungspfleger; es gibt 16 Schulen, die diese Ausbildung anbieten.